Psychotherapie · Paartherapie · Familientherapie in Graz
Gemeinsam verstehen, was war – und gestalten, was werden kann.
Ich begleite Einzelpersonen, Paare und Familien in herausfordernden Lebenssituationen, Beziehungskrisen und Zeiten der Veränderung.
Bitte senden Sie per WhatsApp keine sensiblen Gesundheitsdaten. Persönliche Inhalte besprechen wir im geschützten Rahmen des Erstgesprächs.
Raum für Entwicklung und Veränderung
Oft sind es kritische Lebensereignisse, psychische Verletzungen oder unbewusste Verhaltensweisen, die uns „krankmachen“ und einen großen Einfluss auf unsere zwischenmenschlichen Beziehungen haben. In meinem therapeutischen und beraterischen Handeln kann ich mit Ihnen Möglichkeiten erkunden, sich von alten Mustern zu lösen und mutig an neue Ansätze heranzuwagen, sodass Sie Ihre Stärken erkennen, Lösungen finden und Ziele erreichen. Auch begleite und unterstütze ich Sie in Krisenzeiten.
In meiner Arbeit als Psychotherapeutin ist es mir wichtig, Sie neugierig auf sich selbst zu machen. Ich möchte Sie dabei ermutigen, sich die Freiheit zu nehmen, ja oder nein zu sagen –und das in jedem Augenblick Ihres Lebens. Mit meiner professionellen Haltung und meinem Fachwissen begleite ich Sie auf der Straße der Veränderung. Die gebotene Achtsamkeit Ihnen gegenüber, mein Einfühlungsvermögen und die Fähigkeit, Ihnen zuzuhören und Sie zu verstehen, machen es möglich, miteinander neue Freiräume zu entdecken.
Dr. Mag. Isabella Pittner-Meitz, MeD
Psychotherapie in Graz
Unterstützung in belastenden Lebenssituationen
Vielleicht kennen Sie das Gefühl, dass sich bestimmte Themen in Ihrem Leben immer wiederholen. Konflikte in Beziehungen, Selbstzweifel, Ängste, Erschöpfung oder belastende Erfahrungen können dazu führen, dass Sie das Gefühl haben, festzustecken, den Überblick zu verlieren oder sich selbst aus den Augen zu verlieren.
Oft sind solche Belastungen nicht einfach „das Problem“, sondern Hinweise auf etwas, das verstanden werden möchte. Viele Verhaltensweisen, Gedanken oder Gefühle haben uns über Jahre hinweg geholfen, schwierige Situationen zu bewältigen. Irgendwann können dieselben Strategien jedoch dazu führen, dass wir uns eingeengt, erschöpft oder orientierungslos fühlen.
Psychotherapie bietet die Möglichkeit, innezuhalten und genauer hinzuschauen. Gemeinsam erkunden wir, welche Erfahrungen, Beziehungsmuster oder Lebensereignisse Einfluss auf Ihr aktuelles Erleben haben und welche neuen Wege sich daraus entwickeln können. Dabei interessiert mich nicht nur, was belastet, sondern auch, welche Fähigkeiten, Erfahrungen und Stärken bereits in Ihnen vorhanden sind und wie diese wieder zugänglich werden können.
In meiner Arbeit begleite ich Menschen bei unterschiedlichsten Herausforderungen – etwa bei Ängsten, Erschöpfungszuständen, Burnout, Selbstwertproblemen, Trauer, Verlust, belastenden Beziehungserfahrungen, psychosomatischen Beschwerden oder schwierigen Lebensübergängen. Auch körperliche Symptome wie Schlafprobleme, chronische Anspannung, Magen-Darm-Beschwerden oder andere psychosomatische Reaktionen werden dabei mit einbezogen. Körper und Psyche stehen in engem Zusammenhang und erzählen oft gemeinsam eine Geschichte, die verstanden werden möchte.
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In den vergangenen Jahren durfte ich viele Menschen auf ihrem Weg begleiten. Menschen, die den Mut aufgebracht haben, sich mit sich selbst auseinanderzusetzen, alte Muster zu hinterfragen und neue Möglichkeiten zu entdecken. Oft geht es dabei um Fragen wie: „Wer bin ich?“, „Was brauche ich?“, „Was möchte ich verändern?“ oder „Wie möchte ich mein Leben künftig gestalten?“
Psychotherapie bedeutet nicht, jemand anderer werden zu müssen. Häufig geht es vielmehr darum, sich selbst wieder näherzukommen, innere Konflikte besser zu verstehen, den eigenen Bedürfnissen mehr Raum zu geben und neue Handlungsmöglichkeiten zu entwickeln. Veränderung entsteht oft dort, wo Verständnis wächst – für die eigene Geschichte, für das eigene Erleben und für die Möglichkeiten, die sich daraus ergeben.
Im Erstgespräch geht es zunächst darum, einander kennenzulernen. Sie erhalten die Möglichkeit, Ihr Anliegen, Ihre Fragen und Ihre Erwartungen einzubringen. Gemeinsam schauen wir, welche Ziele für Sie sinnvoll sind und welcher Weg Sie dabei unterstützen kann. Eine vertrauensvolle therapeutische Beziehung bildet dabei die Grundlage jeder erfolgreichen Zusammenarbeit.
Der erste Schritt in eine Therapie erfordert Mut. Gleichzeitig kann genau dieser Schritt der Beginn eines neuen Kapitels sein – eines Kapitels, in dem mehr Klarheit, Selbstvertrauen, innere Freiheit und Lebensqualität möglich werden.

Paartherapie in Graz
Wenn Nähe, Vertrauen und Gespräch verloren gehen
In einer Zeit, in der immer mehr Beziehungen in Trennung münden, wird der professionellen Unterstützung durch Dritte in Form von Paartherapie und Paarberatung eine immer wichtigere Rolle zugeschrieben.
Viele Paare kommen in meine Praxis, weil eskalierende Konfliktmuster Einzug in die Beziehungslandschaft gefunden haben. Das Miteinander wird als Kampf erlebt, begleitet von einem dauerhaften Zustand von Anspannung. Gegenseitiges Beschuldigen, Anklagen und Abwerten führen zu Kränkungen und Verletzungen, schwächen das WIR-Gefühl und den eigenen Selbstwert.
Wenn Sie sich als Paar entscheiden, wieder zusammenfinden zu wollen, begleite ich Sie dabei, neue Kraft zu tanken, bisher vielleicht noch unentdeckte Gebiete Ihrer Beziehungslandschaft zu erkunden und Ihre Stärken und Fähigkeiten wieder sichtbar zu machen.
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Paare sind in ihrem Leben mit persönlichen, familiären und beruflichen Veränderungen konfrontiert. Diese Übergänge und veränderten Lebensumstände können zu Krisen führen die, wenn ihnen nicht genug Beachtung geschenkt wird, bis zum Zerwürfnis der Beziehung oder der Ehe führen können.
Das Ziel in der Paartherapie ist es neue Perspektiven zu entwickeln, aber auch Enttäuschungen und Verletzungen aufzuarbeiten um wieder einer respektvollen und vertrauenswürdigen, glücklichen Beziehung endgegenschauen zu können. Kommunikations- und Verhaltensmuster die Ihrer Partnerschaft Schaden zufügen werden reflektiert. Damit soll ermöglicht werden, dass Sie sich selbst aber auch Ihre(n) PartnerIn besser verstehen lernen.
Der Fokus auf die Grundpfeiler ihrer Partnerschaft wie zum Beispiel Anerkennung, Aufmerksamkeit, offene und unausgesprochene Ansprüche an die/den Partner/in, körperliche Nähe und erfüllte Sexualität soll dazu beitragen, das Wachstumspotenzial ihrer Beziehung zu erkennen und zu fördern.
Die Auseinandersetzung mit Ihrer eigenen Entwicklung im Sinne – gemeinsam sind wir ein Paar, aber es gibt uns auch „alleine“ – soll die Balance zwischen Gemeinsamkeit und Eigenständigkeit ermöglichen.
Im Rahmen einer ersten Sitzung ist es mir wichtig, dass sie mich als Person mit meiner Arbeitshaltung kennenlernen. Ein wesentlicher Bestandteil im Erstgespräch ist es einen Einblick in ihre derzeitige Problemsituation zu bekommen, damit ich Ihnen Möglichkeiten und Grenzen der weiteren Zusammenarbeit aufzeigen kann.
Sollten Sie sich entscheiden mit mir in den Paartherapie - Prozess einzusteigen, werden wir in den weiteren Sitzungen die bereits im ersten Gespräch thematisierten Problemfelder genauer betrachten und an der (Auf-)Lösung Ihrer Probleme arbeiten.
Mein Ansatz in der Paartherapie lautet: „Wie kann ich Ihnen helfen mich wieder los zu werden“! Ich arbeite lösungsorientiert und zeitlich begrenzt. Die Dauer und die Frequenz der Therapie bzw. Beratungssitzungen werden im Erstgespräch miteinander vereinbart.
Wann kommen Paare üblicherweise zu mir in Therapie / Beratung?
Beziehungen mit anderen Menschen können auf der einen Seite Quelle von großem Glück sein, auf der anderen Seite bieten sie Potential für den intensivsten Schmerz in unserem Leben. Manche Paare kommen zu mir in die Beratung/Paartherapie, wenn ihre Beziehung bereits in Scherben liegt, quasi als ein letzter Versuch kurz vor der sich bereits abzeichnenden Trennung.
Andere Paare wiederum leben eigentlich in einer soliden Beziehung, durchleben aber gerade eine Krise und suchen in dieser Phase nach Hilfe und Anleitung, um diese erfolgreich gemeinsam zu meistern.
Egal aus welchen Motiven heraus Sie sich für eine Paartherapie entscheiden, durch den Fokus auf die Konfliktursachen und die Stärkung der Beziehung ist sie meist sehr erfolgreich darin, Partner wieder näher zueinander zu bringen. Der Schlüssel dabei ist ein beiderseitiges Bekenntnis zur Partnerschaft, die Offenheit sich auf Neues einzulassen sowie die Bereitschaft Anpassungen am eigenen Verhalten vornehmen zu wollen.
Mögliche Beweggründe und Ursachen für eine Paartherapie
1 – Kommunikationsprobleme
Wenn sich die Kommunikation innerhalb einer Beziehung grundsätzlich problematisch gestaltet, ist es für Paare oft schwierig, diese wieder zu verändern. Destruktive Kommunikation zwischen Paaren kann auch dazu führen, dass einer der beiden Partner unsicher wird, sich zurückgewiesen fühlt und seinerseits wiederum eine zurückweisende Haltung einnimmt, bis hin zum kompletten Rückzug von jeder Art und Weise der Auseinandersetzung.
In der Paartherapie können bessere Voraussetzungen für zukünftiges Kommunikationsverhalten erprobt und mit positiven Gefühlen verknüpft werden.
2 – Außenbeziehungen
Wenn sich Paare an mich wenden, weil es eine Außenbeziehung gibt, kann ich gleich vorab sagen, dass die Paarbeziehung sich von einer Außenbeziehung erholen kann, aber es braucht sehr viel Arbeit am Willen zu Vergeben und zu verzeihen, um wieder gemeinsam in die Zukunft blicken zu können.
Es gibt keine magische Formel in der Begleitung, die ich Paaren weitergeben kann, damit sich ihre Beziehung nach einer Affäre wieder erholen kann – aber wenn beide Partner ehrlich zueinander sind und den Willen mitbringen am Therapieprozess teilzunehmen, kann eine Beziehung gerettet werden. Es besteht allerdings auch die Möglichkeit, dass am Ende der Therapie die Erkenntnis erwächst, dass es für beide Seiten sinnvoller ist zukünftig getrennte Wege zu gehen.
Auch für diesen Fall kann eine Paartherapie der Grundstein dafür sein, um respektvoll auseinander und gestärkt für die Zukunft weiter zu gehen.
3 – Nebeneinander Leben
Nebeneinander Leben ist der Gegensatz zu miteinander leben. Das ist meistens dann der Fall, wenn Sie sich als Paar mehr als häusliche Zweckgemeinschaft verstehen. Das bedeutet nicht, dass Sie zwingend alles gemeinsam unternehmen sollten, um dem entgegen zu wirken, sondern dass die fehlende Kommunikation und die damit einhergehende fehlende Intimität zwar vorherrschen, dass wir aber etwas dagegen tun können.
Ich versuche mit Ihnen die Ihnen innewohnenden Merkmale und persönlichen Werte herauszuarbeiten, damit Sie sich wieder auf emotionaler Ebene verstehen und wahrnehmen können und in weiterer Folge in Ihren Anliegen respektiert und ernst genommen fühlen können.
4 – Unauflösbare Differenzen
Wenn ein Paar beginnt differenzierte Sichtweisen zu einer oder mehreren bestimmten, wichtigen Thematiken aufzubauen (Kindererziehung; Kinderwunsch; finanzielle Angelegenheiten; Annahme eines Job-Angebotes im Ausland..) und kein Kompromiss oder eine Übereinkunft nach dem Motto: „Wir sind uns nicht einig, wir sind uns eben zweinig" möglich ist, dann wird dies zu starken Belastungen in der Partnerschaft führen.
Sich über die verschiedenen Standpunkte bewusst zu sein, heißt noch lange nicht, einen Weg zu einer dauerhaften Lösung entwickeln zu können. Oftmals höre ich Paare sagen: „Wir wissen was schief läuft, aber wir wissen nicht was wir dagegen tun können". In der Paartherapie erhalten Sie den nötigen Halt und den Raum, um sich aus dieser Krise wieder herauszubewegen, um sich danach wieder neu miteinander zu ordnen und um sich gemeinsam in eine Richtung zu bewegen.
5 – Emotionaler Rückzug eines Partners
Eine Aufgabe die ich Paaren gerne stelle, ist, dass ich sie auffordere, sie mögen sich in den nächsten Tagen oder Wochen auf die Unterschiede ihrer eigenen Bedürfnisse und die ihres Partners konzentrieren. Die Idee geht der Annahme voraus, dass ein Partner sich in der Sitzung aber auch laut Erzählungen im täglichen Leben „nicht in die Karten schauen" lässt. Auch wenn wir über einige Zeit schauspielern und unsere Bedürfnisse und Wünsche zurückdrängen, letztendlich kommen sie immer an die Oberfläche.
Hervorbrechende Emotionen und Gefühle wie Ärger, Aggression, Wut und Enttäuschung sind dann für den anderen Partner schmerzhaft und nicht nachvollziehbar. Ich kann mich an einen Fall erinnern, in dem eine Frau sehr verletzt über eine Indiskretion ihres Partners war. Auch wenn sie grundsätzlich an der Beziehung festhalten wollte, agierte sie in der Partnerschaft in ihrem Verhalten boshaft und zynisch.
Vorsätzlich machte sie auch in der Sitzung Andeutungen, die ihrem Mann glauben machen sollten, sie sei ihm untreu. Sie wollte, dass ihr Mann die selben Schmerzen empfindet wie sie. In den Paarsitzungen werden solche und ähnliche verdeckten „Attacken" aufgearbeitet und an einem neuen, energiesparenderen Umgang miteinander gearbeitet.
6 – Trennung auf Zeit
In manchen Fällen kann eine Auszeit von der Partnerschaft tatsächlich hilfreich sein, um Standpunkte und Verhaltensweisen von strittigen Situationen aus einer distanzierteren Perspektive neu überdenken zu können. Eine Trennung auf Zeit löst noch keine bestehenden Probleme, vor allem, wenn sie nicht trotzdem intensive Beachtung finden. Im Gegenteil – es kann sich das Gefühl verstärken, dass eine Trennung auf Zeit vordergründig ein gutes Instrument darstellt, um Problemen nur aus dem Weg zu gehen.
Das Ergebnis ist dann die Ausdehnung dieser Phase des nicht-verstanden-Werdens. Aus diesem Grund bedarf es in dieser Phase klarer Absprachen, deutlicher Vereinbarungen über Nähe und Distanz und die Übereinkunft beider Partner aktiv an den Themen zu arbeiten, eben mit Hilfe eines zeitlich begrenzten „Zwischenraums" und einer begleitenden Paartherapie.
7 – Zusammenbleiben wegen der Kinder
Wenn sich ein Paar dazu entscheidet nur für das Wohlergehen der Kinder zusammen zu bleiben, kann es oftmals helfen einen unparteiischen Dritten einzuschalten. Denn wenn diese Entscheidung, die sich auf einen an sich wohlgemeinten Vorsatz gründet, im Anschluss in eine negative Partnerschaft mündet, kann dies eher zum Nachteil der betroffenen Kinder sein als eine positive Trennung. Eine Gegenüberstellung der beiden Lebensentwürfe hin zu einer gesunden Partnerschaft wäre eine gute Lösung für alle Beteiligten.
Meiner Meinung nach sollten Kinder niemals der entscheidende Faktor sein, ob sich ein Paar dazu entschließt weiter zusammen zu leben oder nicht. In meiner Arbeit mit Kindern und Jugendlichen mache ich immer wieder die Erfahrung, dass deren Aussagen ein Spiegel der elterlichen Unzufriedenheit sind. Kinder sind sehr intuitiv. Wie auch immer Paare versuchen eine glückliche Partnerschaft vorzutäuschen, die meisten Kinder erkennen und erspüren die vorherrschenden Gefühle.
Ablauf einer Paartherapie
Die Entscheidung, sich zum ersten Mal auf eine Paartherapie/Paarberatung einzulassen, kann durchaus von beängstigenden Gefühlen und Vorstellungen begleitet sein.
Nicht schon vorab genau zu wissen, was einen bei einer solchen Sitzung erwartet, empfinden viele Personen als unangenehm. Seien Sie beruhigt: Sie sind und bleiben die Experten/Expertinnen für Ihr Leben – ich bin nur die Expertin für neue Perspektiven darin. Es bleibt Ihnen überlassen, wie weit Sie sich mir anvertrauen möchten und auch die Entscheidung über die Annahme meiner Vorschläge zur Verbesserung der Situation bleibt Ihnen überlassen.
Zu mir kommen Paare in unterschiedlichsten Lebenslagen, in unterschiedlichen Phasen der Partnerschaft und in den verschiedensten Lebensabschnitten. Einige Paare kennen sich erst seit kurzer Zeit, andere wiederum sind seit über 20 Jahren verheiratet. In der Regel suchen mich Paare auf, um einen „neutralen Dritten“ in ihre Situation mit einzubeziehen, damit sie die durch eine Krise erzeugte Disbalance in ihrer Partnerschaft wieder ins Lot bringen können.
Indem Paare miteinander in Therapie gehen, zeigen sie, dass ihre Probleme zusammen gemeistert werden wollen und dass die Dinge wieder zurück „auf Linie“ gebracht werden sollen. Als Psychotherapeutin übernehme ich keine parteiische Rolle in Paarkonflikten, sondern versuche Wege für ein besseres gegenseitiges und gemeinsames Verständnis aufzuzeigen. Während der Sitzung übernehme ich die Rolle der Moderatorin und leite die Partner aktiv dazu an, positiv miteinander zu kommunizieren.
Die Dauer und Intensität der Sitzungen hängt von den anstehenden Bedürfnissen und Entwicklungsschritten ab und wird mit Ihnen in einer ersten Sitzung besprochen. Mein Ziel ist es, mit Ihnen einen gezielten Transfer des erworbenen Wissens in den Alltag zu ermöglichen. Dafür benutze ich unterschiedliche Techniken, die immer individuell auf Sie als Paar abgestimmt sind.
Berufliche Schweigepflicht
Nach § 15 des Psychotherapiegesetzes bin ich in Ausübung meines Berufes der mir anvertrauten oder bekannt gewordenen Geheimnisse zur Verschwiegenheit verpflichtet.
Was kann man durch eine Paartherapie / Paarberatung erreichen?
Mir ist es ein Anliegen, dass Paare eine realistische Vorstellung davon haben, was durch eine Paartherapie erreichbar ist. Aus diesem Grund weise ich meine Klienten deutlich auf den Umstand hin, dass sich nach anfänglichen „Hochgefühlen" und schnellen Erfolgen der ersten Sitzungen in den darauffolgenden Stunden gerne wieder alte Verhaltensmuster und Vorwürfe einschleichen.
Alles scheint in diesem Moment für das Paar „beim Alten" zu sein und damit einher gehen häufig Enttäuschung und Mutlosigkeit. Diese Phase gilt es durchzustehen – denn sie ist eine Art Prüfung für den Willen, etwas in der Beziehung wirklich verändern zu wollen. Und eine Veränderung ist danach unabwendbar: durch die therapeutische Intervention wird in der Interaktion viel in Bewegung gesetzt.
Der Blick auf ursprüngliche Themen verändert sich, weil Sie anfangen werden, sich und Ihre/n Partner/in mit anderen Augen zu sehen und sogar neue Seiten mit- und aneinander zu entdecken.
Es ist unrealistisch zu glauben, dass jahrelange Kommunikationsprobleme und tiefe Krisen durch wenige Sitzungen „geheilt" oder ungeschehen gemacht werden können, genauso ist es ein Irrtum zu glauben, bei mir als Psychotherapeutin Unterstützung dabei zu finden, den/ eigene/n Partner/in umzuprogrammieren.
Ich begleite und unterstütze Sie gerne dabei, die Beratungsergebnisse, die wir in der Therapie gemeinsam erzielen, in den Alltag zu transportieren, damit Sie alte Vorwürfe, alte Interaktionsmuster und Resignation hinter sich lassen können. Sie werden zusehends davon überzeugt werden, dass Sie als Paar anstehende Lebenskrisen einfacher und schneller miteinander meistern und dadurch gestärkt in die Zukunft blicken können.
Trennungsbegleitung
Wenn die Liebe gegangen ist, bleiben oft nur mehr aufeinanderfolgende Krisen übrig, die sich durch gegenseitige Grenzüberschreitungen auszeichnen. Ich erlebe Paare in ihrer Wut, Enttäuschung und Verletzung, wenn klar wird, dass der Trennungswunsch auf einmal vom anderen Partner konkretisiert wird. In dieser Phase nimmt in der Regel der Beratungsbedarf zu. Ich sehe mich in dieser für alle Beteiligten äußerst belastenden Lebensphase als verständnisvolle Begleiterin, die Sie dabei unterstützt, sich mit Ihren Ängsten, die mit einer Trennung einhergehen, auseinanderzusetzen. Ich habe einen langen Atem, der in dieser Phase auch sehr wichtig ist, um mit Ihnen zusammen an diesem Prozess „dranzubleiben“. Ich kann Ihnen gegenüber sehr flexibel bezüglich der Abstände für Sitzungen sein, da ich aus der Praxis weiß, dass oft kurzfristige Termine in hochkritischen Phasen benötigt werden. Meine Flexibilität ermöglicht mir, in dieser Zeit gezielt auf Ihre Bedürfnisse einzugehen und bei Bedarf auch andere Familienmitglieder einzubeziehen.Familientherapie & Elterncoaching in Graz
Wenn Familie wieder mehr Verbindung braucht
Jede Familie erlebt Phasen, in denen Gespräche schwieriger werden, Konflikte häufiger auftreten oder das Gefühl entsteht, sich gegenseitig nicht mehr richtig zu verstehen. Vielleicht drehen sich dieselben Diskussionen immer wieder im Kreis. Vielleicht fühlen sich einzelne Familienmitglieder nicht gehört, ziehen sich zurück oder geraten immer häufiger aneinander.
Oft versucht jeder, die Situation auf seine Weise zu lösen – und trotzdem verändert sich wenig. Nicht, weil jemand etwas falsch macht, sondern weil jede Reaktion wiederum Auswirkungen auf alle anderen Familienmitglieder hat.
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In der Familientherapie betrachten wir deshalb nicht die einzelne Person als Problem, sondern die Beziehung zwischen den Familienmitgliedern. Gemeinsam versuchen wir zu verstehen, wie die derzeitigen Muster entstanden sind und wie neue Formen des Miteinanders gelingen können.
Wenn es möglich ist, arbeite ich gerne mit allen Personen, die unmittelbar an der Situation beteiligt sind. Ist das nicht möglich, können auch einzelne Familienmitglieder oder wichtige Bezugspersonen in einer Einzeltherapie systemisch berücksichtigt werden.
Mein Ziel ist es, einen Raum zu schaffen, in dem gegenseitiges Verständnis wachsen kann. Denn häufig verändert sich nicht nur das Verhalten eines Einzelnen – sondern die gesamte Familie beginnt, anders miteinander umzugehen. So können neue Erfahrungen entstehen, die mehr Vertrauen, Sicherheit und Verbundenheit ermöglichen.
Elterncoaching
Eltern möchten ihre Kinder liebevoll begleiten und ihnen das Beste mit auf den Weg geben. Trotzdem gibt es Situationen, in denen Sie sich vielleicht fragen: Warum hört mein Kind nicht zu? Warum geraten wir immer wieder in dieselben Konflikte? Oder weshalb funktioniert das, was bei anderen Familien scheinbar so leicht gelingt, bei uns nicht?
Jede Familie ist einzigartig. Deshalb gibt es auch keine Erziehung, die für alle gleich gut funktioniert.
Im Elterncoaching geht es nicht darum, Ihnen zu sagen, was richtig oder falsch ist. Gemeinsam schauen wir darauf, was Ihr Kind gerade braucht, welche Bedürfnisse hinter seinem Verhalten stehen und welche Stärken Sie als Mutter oder Vater bereits mitbringen.
Oft verfügen Eltern bereits über viele Fähigkeiten, die im belastenden Alltag nur aus dem Blick geraten sind. Gemeinsam machen wir diese wieder sichtbar und entwickeln Lösungen, die zu Ihrer Familie passen und sich im Alltag auch umsetzen lassen.
Dabei arbeite ich unter anderem mit Elementen der Marte-Meo-Methode. Mithilfe von Videoaufnahmen können wir alltägliche Situationen gemeinsam betrachten und erkennen, welche Momente Ihrem Kind Sicherheit, Orientierung und Entwicklung ermöglichen. Der Blick richtet sich dabei nicht auf Fehler, sondern auf das, was bereits gut gelingt und worauf wir gemeinsam aufbauen können.
Mein Anliegen ist es, Sie darin zu unterstützen, mehr Sicherheit in Ihrer Elternrolle zu gewinnen, Ihr Kind besser zu verstehen und einen Familienalltag zu gestalten, in dem Beziehung, Vertrauen und gegenseitige Wertschätzung wachsen können.
Zu meiner Person
Dr. Mag. Isabella Pittner-Meitz, MEd
Psychotherapeutin, Beraterin und Coach in eigener Praxis in Graz
Die Grundlage meiner Arbeit bildet die Systemische Psychotherapie. Dabei betrachte ich Menschen nicht losgelöst von ihren Problemen oder Symptomen, sondern in ihrem individuellen Lebenskontext, ihren Beziehungen und ihrer persönlichen Geschichte. Belastungen und Krisen verstehe ich als Ausdruck komplexer Wechselwirkungen zwischen persönlichen Erfahrungen, aktuellen Lebensumständen und zwischenmenschlichen Dynamiken.
Darüber hinaus interessieren mich die tieferliegenden psychischen Prozesse hinter menschlichem Erleben und Verhalten. Erfahrungen aus der Kindheit, Bindungsmuster, unbewusste Konflikte und innere Beziehungserfahrungen können unser Denken, Fühlen und Handeln oft stärker beeinflussen, als uns bewusst ist. Ein vertieftes Verständnis dieser Zusammenhänge eröffnet häufig neue Perspektiven und Entwicklungsmöglichkeiten.
Gleichzeitig berücksichtige ich die Bedeutung des Körpers in psychischen Veränderungsprozessen. Gefühle, Stress, Belastungen und Lebenserfahrungen zeigen sich nicht nur in Gedanken und Emotionen, sondern häufig auch auf körperlicher Ebene. Deshalb beziehe ich die Wahrnehmung körperlicher Signale, Ressourcen und Selbstregulationsprozesse in meine Arbeit mit ein.
Meine therapeutische Haltung verbindet systemisches Denken mit einem psychodynamischen Verständnis innerer Prozesse und einer achtsamen Wahrnehmung körperlicher Erfahrungen. Dadurch entsteht ein integrativer Ansatz, der sowohl aktuelle Herausforderungen als auch biografische Hintergründe berücksichtigt und Menschen dabei unterstützt, ihre eigenen Ressourcen zu stärken, neue Handlungsmöglichkeiten zu entwickeln und nachhaltige Veränderungen zu gestalten.
Systemisch im Denken, tiefenpsychologisch im Verstehen und körperorientiert in der Begleitung.
Meine Praxis
Ein ruhiger Ort im Zentrum von Graz
Meine Praxis befindet sich zentral in Graz, in der Kaiserfeldgasse 27. Die Räume bieten einen geschützten Rahmen für Psychotherapie, Paartherapie, Familientherapie, Coaching und Beratung.
Mir ist wichtig, dass Sie in einer ruhigen und vertrauensvollen Atmosphäre ankommen können. Das Erstgespräch dient dem gegenseitigen Kennenlernen und gibt Raum für Ihr Anliegen, Ihre Fragen und mögliche nächste Schritte.
8010 Graz
Leistungen & Honorar
Dauer und Frequenz der Sitzungen werden im Erstgespräch gemeinsam besprochen und orientieren sich an Ihrem Anliegen und Ihren individuellen Zielen.
Terminabsagen
Vereinbarte Termine sind ausschließlich für Sie reserviert und werden für Sie freigehalten. Da kurzfristig abgesagte Termine in der Regel nicht neu vergeben werden können, gelten folgende Stornobedingungen:• Bei Absagen innerhalb von 48 Stunden vor dem Termin werden 50 % des vereinbarten Honorars verrechnet.
• Bei Absagen innerhalb von 24 Stunden vor dem Termin sowie bei Nichterscheinen wird das volle Honorar in Rechnung gestellt.
Für psychotherapeutische Behandlungen kann unter bestimmten Voraussetzungen ein Kostenzuschuss durch die Krankenkasse möglich sein.
Paar- und Familientherapie erfordern einen erweiterten therapeutischen Rahmen, da unterschiedliche Perspektiven, Bedürfnisse und Beziehungsdynamiken gleichzeitig berücksichtigt werden. Das Honorar gilt für Sitzungen mit zwei Personen. Bei Gesprächen mit mehreren Familienmitgliedern wird das Honorar individuell vereinbart.
Kostenzuschuss
Ich biete keine vollfinanzierten Therapieplätze an. Krankenkassen leisten unter bestimmten Bedingungen einen Zuschuss:
- ÖGK: 31,50 €
- BVAEB: 42,40 €
- SVS: 45,00 €
Bitte klären Sie die aktuellen Voraussetzungen und die konkrete Höhe des Zuschusses zusätzlich direkt mit Ihrer Krankenkasse ab.






